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Vernon & Burns: The Light at the End of the Dial

vernon & burnsvernon & burnsZwei Künstler aus Glasgow: Vernon & Burns entwickeln in ihren 14 Klangkompositionen auf "The Light at the End of the Dial" eine Mixtur aus Field-Recordings und musikalischen Sprengseln. Mal rhythmisch eingängig wie der Opener „A Touch Of Vapours“, mal aus lose ineinander gesetzten Klangpartikeln (Geräusche, Blasinstrument, Stimmengerede) wie im Folgestück „The Menus Of The Mind“. Mit dem sechsten Titel nähert sich das Duo einer Liedstruktur: „The Night We Invented Forgetting“ schwappt langsam mit melancholischem Unterton und erinnert mich an alte Eno Platten. Aber im nächsten Stück „The Last Lamppost“ wird die Liedform wieder zerpflückt: Es trommelt elegisch im Hintergrund, mal knarzt es verhalten per E-Gitarre, und eine zerstückelte Melodie wird gepfiffen. Zum Ende hin reduziert sich das Klangspektrum: „Grandsire Triples“ tönt sparsam mit synthetischer Tastatur, bevor „Spontaneous Adverse Experience Report“ lustige Geräusche vor Klaviergeklimper mischt und ironische Texteinschübe das ganze Klanggeschehen kommentieren. -- Jorn Ebner

:: Vernon & Burns/ The Light at the End of the Dial   - Gagarin Records/A-Musik